Episode 9 - Claudius Conrad über Musik und Medizin

24.02.13, 22:33:44 von intensivrundschau
In dieser, der neunten Episode erzählt Dr. Claudius Conrad, Chirurg aus Boston, über die Zusammenhänge zwischen Musik und Medizin / Musik und Pflege.

NEWS AGGREGATOR:


* Zu viel Stress macht erschöpfte Frauen überempfindlich für Klänge

* Bereits kurze Unterbrechungen einer Tätigkeit erhöhen die Fehlerrate drastisch

* MOV und Verdauungsenzyme - Über den Zusammenhang

* Tägliche antiseptische Waschungen reduzieren bloodstream infections

*Nachgeliefert: Ein Bericht über die CHEST-Studie (Vergleich Kolloidale vs. NaCl)

LINKS:


* Die Arbeitsgruppe "Music in Medicine" von Claudius Conrad am Massachusetts General Hospital in Boston

* Die Website von Daniel Levitin, Neurowissenschaftler, Musiker, Musikproduzent und Buchautor

* Im Podcast genannt: Ansgar Herkenrath, Musiktherapie und Wachkoma

*Die Diane Rehm Radioshow mit Tim Girard, Dale Needham und Donna Stanczac

* Der Blog von Dr. Jim Amos. Psychiater aus Iowa, mit Videos, Texten und Links zum Thema Delirium und einer ganzen Menge anderer Dinge.

* Der Pflegenotstand ist existent. Andreas Westerfellhaus im Interview bei Deutschlandradio Kultur

Die Musik in dieser Episode spielt Claudius Conrad - Mozart's Klaviersonate KV 576.

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Alle Kommentare RSS

  1. Hans-Joachim Wolf sagt:
    Hallo Michael,
    ich bin auf das Thema Musik+Medizin im FOCUS Juni-Ausgabe 2013 gestoßen.
    Der Artikel "Musik kann heilen" hat mich gefesselt, weil er sofort Assoziationen zu den Bildern von Dr. Masaru Emoto "Die Botschaft des Wassers" hervorgerufen hat. Um das gleich vornweg zu sagen, mir geht es dabei nicht um die "paranormalen Hintergründe", die es bei Emoto durchaus gibt, als vielmehr die Bilder, die er geschaffen hat.
    Wasser und Musik sichtbar gemacht durch Bilder. Vieles , was in der Podgast Episode Nr. 9 gesagt wurde, sich aber noch jeglicher Erklärung entzog, spiegeln diese Bilder exakt wieder. Auch hier, vorausgesetzt, diese Bilder lassen sich wissenschaftlich nachweisen. Wenn man davon ausgeht, das der Mensch in seinen verschiedenen Lebensstadien zwischen 90% - 60% aus Wasser besteht, dann wirft das schon mal einige Fragen auf, was Musik bewirken und auslösen kann.
    Interessanter Ansatz für Musikanamnesen. Wie würden sich die Körperflüssigkeiten nach einer Musikbespielung in was für Bildern zeigen, würde man den Ansatz von Emoto hier verwenden? Wir sind Suchende und voller Zweifel, aber hat das die Menschen von jeher schon einmal dazu gebracht ihre angeborene Neugier aufzugeben?
    Interessant sich in diesem Zusammenhang auch die Untersuchungen von Dr. Joe Dispenza, oder der fantastische Film "Zeit des Erwachens" mit Robert De Niro und Robin Williams. Hier wird genau das beschriebene Phänomen von Musik in der medizinischen Behandlung sehr eindrucksvoll dargestellt.

    Herzliche Grüße

    HaJo
  2. Michael Dewes sagt:
    Hallo HaJo,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Jetzt ist mir das oben beschriebene schon eine Spur zu esoterisch vom Ansatz her - egal, ich denke es spielt keine Rolle, von wo man sich den Treibstoff für seine Neugier holt...

    Zeit des Erwachens ist natürlich ein Wahnsinns-Film - besonders spannend find ich in dem Zusammenhang allerdings, daß er auf dem Buch "Awakenings" von Oliver Sacks beruht, der wiederum Weltruhm erlangt hat als Neurologe, als Autor von Büchern, die sich mit der veränderten Wahrnehmung von Menschen durch Krankheiten beschäftigen.

    Rückblickend kann ich mein Interesse für die Themen Basale Stimulation und letztlich auch Delir tatsächlich auf sein Buch "Der Tag, an dem mein Bein fortging" zurückführen.

    Gerade 2013 hat er ein Buch über Halluzinationen veröffentlicht, inklusive eines Kapitels über Hallus beim Delir.

    Außerdem hat er über Musik und das Gehirn ("Der einarmige Pianist") geschrieben und mit seiner Kurzgeschichte "Der letzte Hippie" die Vorlage für den Film "The Music Never Stopped" geliefert. Lohnt sich also, da etwas tiefer einzutauchen :-)

    Ach so, ja: Das iPod Project, da mischt er auch mit...

    http://www.youtube.com/watch?v=fyZQf0p73QM

    Herzliche Grüße zurück!

    Michael

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